Heute um 23:00 Uhr zeigt das BR-Fernsehen eine beeindruckende Dokumentation zum Thema Anti-Aggressivitäts-Training bei Jugentlichen: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-496618.html

Weitere Informationen zur Dokumentation finden Sie auch in dem heutigen Artikel der FAZ: FAZ-Artikel vom 10.11.2015

In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Konfrontative Pädagogik (IKD), dem Institut für Sozialarbeit / Sozialpädagogik (ISS) und dem Weiterbildungszentrum

16. November 2015, 9.00 bis 17.30 Uhr

Weiterbildungszentrum Ingelheim, Wilhelm-Leuschner-Str. 61, 55218 Ingelheim

Geringe Bildungschancen und verbaute Lebenskarrieren von Jugendlichen zeigen Risikolagen junger Menschen auf. Daraus entstehende Verhaltensweisen (von Störungen bis zur Gewalt) zeigen die schwierigen und konfliktreichen Lebenskompensationen auf, die die pädagogischen Fachkräfte oft an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringen. Der Umgang mit diesen Verweigerungshaltungen, fehlender Motivation, Perspektivlosigkeit, Destruktivität, Integrations- und Selbstausgrenzungsproblemen, Ausbildungsabbrüchen oder mit Gewaltausübungen braucht immer wieder ein hohes Maß an Selbstreflexion und fachlicher Flexibilität.

Die Konfrontative Pädagogik leistet hier einen wertvollen Beitrag, die Fachkräfte im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen erfolgreich zu unterstützen. Neuere Handlungskonzepte zur Grenzsetzung und Auflösung von negativen Einstellungen sowie abgestimmte Interventionen zur Förderung der sozialen Kompetenz helfen schwierige Lebenskarrieren zu vermeiden.

Es bleibt aber weiter spannend, sich den Herausforderungen in den veränderten Verhaltensweisen der Kinder und Jugendlichen zu stellen und gleichzeitig zu überprüfen, was müssen wir als Professionelle verändern. Dies soll das Motto des 2. Bundeskongresses sein: Wie können wir diesen Veränderungen entgegentreten?

Dem großen Kreis von Interessenten, wie Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, Justizvollzug möchten wir mit diesem Kongress Einblicke in die Methode der „Konfrontativen Pädagogik“, der Weiterentwicklung geben sowie Hinweise zur Weiterqualifizierung anregen.

>> Weitere Informationen und Anmeldung <<

Neue Forschungsergebnisse zum Coolness Training am Beispiel der Hansestadt Hamburg:
>> PDF herunterladen <<

Fazit des Erhebungszeitraums: 2014/2015
Auch für diesen Berichtszeitraum des Schuljahres 2014/2015 kann das bisherige Fazit wiederholt und unterstützt werden.
Cool in School® wird von den Schulen als lösungsorientierte Ressource zielgerichtet eingesetzt:
Die Schulen nutzen die Maßnahme, um mit gewaltauffälligen Schülerinnen und Schülern im eigenen System zu arbeiten und deren Verhalten im Umgang mit anderen „sozialer“ zu entwickeln.
Auch dieses Mal betonen wieder alle Evaluationsgruppen eine deutliche Verhaltensentwicklung bei den Teilnehmenden. Die Einstellungen der Täter gegenüber ihren Gewalthandlungen verändert sich durch die Teilnahme am Cool in School®-Training. Es wird Empathie für die Geschädigten erzeugt und in Konfliktsituationen werden neue Handlungsmöglichkeiten erlernt und umgesetzt.
Wie auch beim letzten Evaluationsbericht wird nach der Trainingsteilnahme der Umgang der Schülerinnen und Schülern mit anderen als „sozialer“ dargestellt.

Unter: http://www.hamburg.de/cool-in-school-evaluation/ können Sie alle bisherigen Evaluationsberichte ansehen und runterladen.

cool-in-school

Zweikampfverhalten e. V. wurde auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Dirk Nowitzki Stiftung und des Analysehauses PHINEO am 21.09.2015 mit dem Wirkt-Siegel ausgezeichnet. Das Siegel für besonders wirkungsvoll arbeitende Organisationen wurde dem Projekt „Coolnesstraining im Teamsport“ des Hamburger Vereins verliehen.

Damit hatte Zweikampfverhalten e. V. zusätzlich die Chance auf einen Publikumspreis in Höhe von 6.000 Euro, für den öffentlich online abgestimmt werden konnte. Drei Wochen lang haben Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche des Vereins gemeinsam mit betreuten Kindern und Jugendlichen Stimmen gesammelt. Neben Videoaufrufen in sozialen Netzwerken waren sie in ihren Schulen, Sportvereinen oder Stadtteilen unterwegs und haben zahlreiche Hamburger/innen überzeugt, für das „Coolnesstraining im Teamsport“ abzustimmen. Ihre Mühe hat sich gelohnt – Zweikampfverhalten e. V. hat beim Online-Voting den 1. Platz belegt. Das Preisgeld fließt in die Fortführung der Coolnesstrainings auf den Elbinseln.

„Der unermüdliche Einsatz der Kinder und Jugendlichen für den Publikumspreis war beeindruckend. Die aktive Beteiligung der Zielgruppe beim Stimmen sammeln war uns besonders wichtig. Wir sind dankbar für jede einzelne Stimme, und glücklich, dass wir unser Projekt weiterführen können“, so Gründerin und Geschäftsführerin Rebekka S. Henrich.

Einen praktischen Eindruck der Vereinsarbeit bekommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim Zweikampfverhalten-Cup in Wilhelmsburg. Dieser findet am Mittwoch, 28.10. von 9.00 bis 16.00 im SBZ Sprach- und Bewegungszentrum (Rotenhäuser Damm 40, 21107 Hamburg) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt tolle Preise und Überraschungen. Interessierte Kinder und Jugendliche können sich bis zum 26. Oktober mit ihrem Team anmelden.

Über das PHINEO Wirkt-Siegel

Das unabhängige Analyse- und Beratungshaus PHINEO hat 104 gemeinnützige Sport- und Bewegungsangebote aus ganz Deutschland auf ihre Wirksamkeit hin geprüft. 22 davon wurden mit dem Wirkt-Siegel ausgezeichnet. Das Siegel ist ein Spendensiegel für besonders wirkungsvoll arbeitende Organisationen. Es zeigt Investoren/innen wie Stiftungen, Unternehmen oder der öffentlichen Hand, dass eine Förderung bei diesen Organisationen optimal angelegt ist. So vertraut die bundesweite Spendenkampagne DEUTSCHLAND RUNDET AUF beispielsweise der Qualitätsprüfung durch PHINEO.
Unterstützt wurde die Untersuchung vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der ING-DiBa AG. Dabei ging es um die Fragen, unter welchen Bedingungen sich positive soziale Effekte des Sports zeigen und was erfolgreiche soziale Sportprojekte auszeichnet. Ergebnis der Analyse: Sport wirkt nicht automatisch sozial – die Angebote müssen entsprechend konzipiert und ausgestaltet werden. Zum Beispiel weist der Report auf die aktive Beteiligung der Zielgruppe als wichtiges Qualitätsmerkmal für ein gutes Projekt hin.

Qualitätskriterien für erfolgreiche Sportprojekte, Fördertipps sowie Porträts vom „Coolnesstraining im Teamsport“ und den anderen 21 Wirkt-Siegel-Projekten finden sich im PHINEO-Themenreport „Mit Sport mehr bewegen!“.

Über Zweikampfverhalten e. V.

Die Hamburger Initiative bringt seit 2008 junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen, ethnischen und religiösen Hintergründen zusammen, um mit ihnen prosoziale Handlungsalternativen zu trainieren. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt setzt auf positive Vorbilder: Die Kinder und Jugendlichen lernen von und mit Sportprofis (wie Bastian Reinhardt, ehemaliger Spielerprofi und aktueller Cotrainer der B-Junioren-Bundesligamannschaft des HSV) und Ehrenamtlichen aus Bereichen wie Schauspiel oder Rhetorik (wie Michel Abdollahi, Moderator der Poetry Slam-Veranstaltungen von Kampf der Künste sowie im NDR Kulturjournal). Ehemalige Teilnehmer/innen engagieren sich als Tutoren/innen und sind ein perfektes Beispiel dafür, wie die Kinder und Jugendlichen ihre Chance auf soziale Mobilität verwirklichen können. Das Fazit von PHINEO: Der Verein möchte die jungen Menschen dazu befähigen, ihre Emotionen positiv zu lenken. Teamsportarten eignen sich hervorragend dazu, die Theorie in die Praxis zu übersetzen, das eigene Verhalten zu beobachten und Fair Play einzuüben.
(Auszug aus dem PHINEO-Themenreport „Mit Sport mehr bewegen!“)

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin, hat dem „Deutschen Institut für Konfrontative Pädagogik“ – IKD-GbR, mit Bescheid vom 28.10.2014, für den berufsbegleitenden Zertifizierungskurs Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Training (AAT/CT) die Anerkennung als Bildungsveranstaltung gemäß § 11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) vom 24.10.1990 ausgesprochen.

Berliner Pädagogen und Pädagoginnen sowie Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen können für diese Qualifizierung ab sofort bezahlten Bildungsurlaub beantragen.
Bis zum vollendeten 25. Lebensjahr haben die Antragsberechtigten einen Anspruch von 10 Tagen pro Kalenderjahr.
Ist der Antragsteller älter als 25 besteht ein Anspruch von 10 Kalendertagen innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren.

UPDATE (04.03.2016): Mit dem Bescheid zum 18.02.2016 wurde die Anerkennung als Bildungsveranstaltung auch für das Jahr 2016 gewährt.

>> Aktuellen Bescheid herunterladen <<

Evaluationsbericht_AGT_AAT_GST_SK_WeidmannEvaluationsbericht im Rahmen des Auftrags „Evaluierung der Maßnahmen Anti-Gewalt-Training, Anti-Aggressivitäts-Training und Gewalt-Sensibilisierungstraining in der freien Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg“.
Auftraggeberin war die Qualitätsgemeinschaft „Gewaltprävention und Anti-Gewalt-Konzepte“.

>> Evaluationsbericht als PDF herunterladen <<

Neue Forschungsergebnisse zum Coolness Training am Beispiel der Hansestadt Hamburg:
>> PDF herunterladen <<

Weitere Infos zum Projekt Cool in School finden Sie unter:
http://www.hamburg.de/gewaltpraevention/cool-in-school/

cool-in-school

Anlässlich der IKD Anti-Aggressivitäs- und Coolness-Trainer Ausbildung in Luxemburg erschien folgender Artikel in der Tageszeitung Luxemburger Wort:

Mit dem Ende 2008 aufgelegten Programm Bildungsprämie fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Beteiligung an individuellen beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen. Weiterbildungsinteressierte, die die Fördervoraussetzungen erfüllen, können einen 50 %igen Zuschuss zu den Kursgebühren erhalten – maximal jedoch 500 €.

Das BMBF hat die aktuell laufende 2. Förderphase um ein gutes halbes Jahr – bis zum 30. Juni 2014 – verlängert.

Alle weiteren Informationen zur Bildungsprämie, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert wird, bekommen Sie über die Programmhomepage www.bildungspraemie.info oder die kostenfreie Service-Hotline 0800 – 2623 000.

Radiointerview von Prof.Dr.Weidner mit dem Kirchenjournalisten Andreas B.Bell zum Thema ‚Jugendgewalt‘.

Gewalttätige Jugendliche sind eine Katastrophe für ihre Opfer, ein Massenphänomen sind sie aber – trotz der Medienbericht-Erstattung – bis heute nicht.


Produziert von: Andreas B. Bell/ern media GmbH