📅 27. April 2026
🕒 15:00 – 17:00 Uhr
💻 Online via ZOOM

Grenzüberschreitendes, provozierendes oder aggressives Verhalten von Jugendlichen stellt pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte täglich vor große Herausforderungen. Oft richtet sich der Blick dabei zunächst auf das sichtbare Verhalten – doch was steckt eigentlich dahinter? Welche unerfüllten Bedürfnisse, welche Emotionen treiben dieses Verhalten an?

In diesem zweistündigen Online-Impulsvortrag erhalten Sie einen kompakten und praxisnahen Einblick in die Bedeutung von Bedürfnissen und Emotionen im pädagogischen Alltag. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Jugendlichen, sondern ebenso auf Ihnen selbst: Wie gut kennen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse? Wie bewusst ist Ihnen Ihre persönliche „emotionale Landkarte“ – gerade in angespannten Situationen?

Der Vortrag lädt dazu ein, herausforderndes Verhalten als Ausdruck innerer Prozesse besser zu verstehen und dadurch neue Handlungsspielräume zu eröffnen. Mehr Klarheit über Emotionen und Bedürfnisse – auf beiden Seiten – schafft Sicherheit, Orientierung und professionellen Handlungsspielraum, auch wenn Situationen emotional aufgeladen sind.

Die Teilnehmenden erwartet:

  • ein kompakter Überblick zum Zusammenhang von Emotionen, Bedürfnissen und grenzüberschreitendem Verhalten
  • Impulse zur Selbstreflexion der eigenen emotionalen Reaktionen und Bedürfnisse
  • praxisnahe methodische Anregungen für mehr Klarheit und Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen
  • neue Perspektiven, die zu innerer Stabilität, Präsenz und professioneller Haltung beitragen

Der Impulsvortrag versteht sich als Einblick und Einladung: Sie gewinnen neue Perspektiven, reflektieren Ihr eigenes pädagogisches Handeln und nehmen erste Methoden mit, die im Alltag unmittelbar anschlussfähig sind – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit nachhaltiger Wirkung.

Der Vortrag richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte sowie Fachpersonen aus Jugendhilfe, Schule, Sozialarbeit und angrenzenden Arbeitsfeldern, die herausforderndes Verhalten besser verstehen und ihre emotionale und professionelle Handlungssicherheit stärken möchten.

Anbieter: Deutsches Institut für Konfrontative Pädagogik
Dozenten: Manuel Huber-Melle & Andrea Kammermeier

💶 Teilnahmegebühr: 75,00 €

Anmeldung: Diana Lütjens

>> Flyer herunterladen <<

Als erste Bildungseinrichtung erhält die Evangelische Schule Celle der Pestalozzistiftung den Praxispreis „Konfrontative Pädagogik“ des Deutschen Institutes für Konfrontative Pädagogik. Die Einrichtung ist beispielhaft für eine erfolgreiche „Gewaltprävention“ im Arbeitsfeld Schule.

Dipl.-Sozialarbeiterin und Psychodramatikerin Monika Jetter-Schröder ist seit langem in unserem Institut als Referentin tätig.

In der Historisch-ökologischen Bildungsstätte Papenburg im Emsland (HÖB) bietet Monika Jetter-Schröder in Kooperation mit der HÖB) die berufsbegleitenden Weiterbildung „Pädagogisches Behavioristisches Psychodrama“ sowie das Seminar Trauma: „Trauma-sensibler Umgang im
pädagogischen Alltag“ an.
Die Fortbildungen haben einen hohen Selbsterfahrungsanteil. Die Methoden können in der sozialen Gruppenarbeit, in sozialen Trainingskursen, in der Straffälligen Hilfe und in der Präventionsarbeit mit Gruppen und Schulklassen eingesetzt werden.

>> Flyer Psychodrama <<

>> Flyer Trauma <<

In Zusammenarbeit mit der Historisch-ökologischen Bildungsstätte Emsland – HÖB in Papenburg, laden wir vom 15. bis 17. Mai 2025 zu den vierten Papenburger AAT-Fachtagen ein.
In einem abwechslungsreichen Programm, das sich an unterschiedliche Zielgruppen wendet, werden kompetente und bundesweit anerkannte Referenten/innen unterschiedliche Aspekte des Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainings beleuchten und seine Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Handlungsfeldern aufzeigen.
Wir laden sowohl diejenigen ein, die seit langem als AAT®-Trainer/-in aktiv sind, als auch diejenigen, die erstmals in diesem Themenfeld „schnuppern“ wollen.

Flyer: AAT-Fachtage Gesamtübersicht

Programm:

Konfrontative Pädagogik – Einführung für Neugierige

Beginn: Do., 15.05.2025, 10.00 Uhr
Ende: Do., 15.05.2025, 16.00 Uhr
Referenten: Thomas Freerks, Oldenburg | Benjamin Pohl, Mülheim
Kosten: 95,00 Euro (einschließlich Verpflegung)
Flyer: AAT Fachtag Workshop für Neugierige

Akademieabend – „Nachruf auf die Ehre?“

Ehre und Respekt als Instrument der Integration und des friedlichen Zusammenlebens
Beginn: Do., 15.05.2025, 19.00 Uhr
Ende: Do., 15.05.2025, 20.30 Uhr
Leitung: Reiner Gall, Oberhausen
Gebühr: 12,50 Euro
Flyer: AAT Fachtag Akademieabend

„AAT® at work“ – Experten/-innentreffen

Die Workshopangebote finden Sie in dem ausführlichen Flyer zu dieser Veranstaltung.
Beginn: Fr., 16.05.2025, 09.00 Uhr
Ende: Sa., 17.05.2025, 15.30 Uhr
Leitung: Reiner Gall, Oberhausen | Torsten Schumacher, Köln | Stefanie Book, Papenburg
Gebühr: 290,00 Euro (einschließlich Unterkunft und Verpflegung)
Flyer: AAT at work mit Einleger

Anmeldung und nähere Informationen:
Historisch-Ökologische
Bildungsstätte
Spillmannsweg 30
26871 Papenburg
Telefon: 0 49 61 / 97 88-0
Telefax: 0 49 61 / 97 88-44
e-mail:
Internet: https://www.hoeb.de

19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten am 07. Sept. 2024 in Duisburg erfolgreich die Abschlussprüfung. Sowohl in der mündlichen Prüfung, als auch in den konzeptionellen Überlegungen erwiesen sich die Teilnehmenden als äußerst versiert. Viel Erfolg bei der Umsetzung. Die Ausbilder Carsten Osterkamp und Reiner Gall sind stolz, so gute Trainerinnen und Trainer qualifizieren zu dürfen.

Die Evangelische Schule Celle, der Pestalozzi-Stiftung ist seit vielen Jahren Kooperationspartner des IKD.
Vor einigen Jahr wurde das gesamte Team der Evangelischen Schule zu/zum Coolness-Trainer/in ausgebildet.
Anlässlich des diesjährigen pädagogischen Fachtages am 22. Okt. 2024, rücken traumatisierte Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Unter dem Titel „Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der Schule“

werden Referenten das fachlich aufgreifen.

Anmeldungen erfolgen unter:

Wir gehen davon aus, dass Kinder und Jugendliche durch belastende gesellschaftliche Umbrüche, insbesondere durch den Verlust von verbindlichen und verbindenden Normen oftmals nicht mehr wissen, wie förderliches Sozialverhalten konkret ausschaut. Diese Kinder sind außerhalb der Reichweite von Erziehung (Elternhaus, Schule, Beratungsstellen etc.) und unterhalb des Wirkungsbereiches psychotherapeutischer Verfahren. Die Einflussnahme mittels polizeilicher Maßnahmen sind auf Grund der Altersbegrenzungen ebenfalls äußert begrenzt.

Inkompetente bzw. überforderte Eltern oder andere Erziehende die in der Erziehung einen Bequemlichkeitsliberalismus praktizieren und den Kindern und Jugendlichen alles „durchgehen“ lassen, „ziehen stellvertretend für das Kind den Stecker“.

Die Interventionen müssen konfrontativ, klar und eindeutig wirken. „Meine Grenze ist dein HALT“.Gleichzeitig muss den Intervenierenden bewusst sein, dass Kinder die schon früh Opfer von Gewalt, Kränkungen, Zurückweisungen, und Erniedrigungen waren, dringend Hilfestellungen benötigen.

Die Festschreibung der Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Polizei wurde in der Vergangenheit in einigen Durchführungserlassen eindeutig definiert. Es gab in NRW einige erfolgreiche Kooperationen zwischen den Behörden. Jedoch hing die erfolgreiche Arbeit zu häufig von Zufallsprinzipien ab. Strukturen mit finanzieller Ausstattung waren nicht vorgesehen. Ebenso verhinderten Vorbehalte seitens der VertreterInnen aus Schule und Jugendhilfe eine erfolgreiche Kooperation mit der Polizei. Dringend notwendige kooperative Strukturen konnten so nicht entstehen.

Hier kommt das Landesprogramm „KURVE KRIEGEN“ des Landes NRW ins Spiel. Die Schnittstelle „Kinder und Jugendliche – als Intensivtäter“ wird gemeinsam von Jugendhilfe und Polizei definiert und bearbeitet. Die notwendigen dauerhaften Strukturen wurden festgeschrieben und die beteiligten Fachkräfte bringen sich aus unterschiedlichen beruflichen Positionen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen ein. Seit 2011 konnte die Initiative in 42 der insgesamt 47 Kreispolizeibehörden Nordrhein-Westfalens etabliert werden. Auch Mittel stehen dafür bereit.

Mein Glückwunsch für dieses Vorzeigeprojekt geht an alle Verantwortlichen im Ministerium, in den Kommunen und Kreisen sowie an die Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendhilfe. Sie alle machen eine sehr gute Arbeit.

Stimmen zu „Kurve kriegen in NRW“

Seit fast 20 Jahren sind IMPACT-Techniken in der berufsbegleitenden Qualifizierung „Anti-Aggressivitäts-Training/Coolness-Training“ Bestandteil der Ausbildung.

Regeln, soziale Muster und Einstellungen werden von den jungen Menschen nicht besonders schnell gelernt. Impact-Techniken sind in den Lernprozessen im AAT® und CT® erfolgversprechende und taugliche Interventionsformen.

Daher bieten wir zwei Seminare zu diesem Thema an.

„Verhaltensänderung mittels IMPACT-TECHNIKEN“.

in Papenburg/Emsland und in Duisburg.

Nähere Infos entnehmt bitte dem jeweiligen Flyer.

-> Flyer IKD Duisburg IMPACT
-> Flyer IKD Papenburg IMPACT

Im Verfassungsschutzbericht des Landes NRW 2023, wird auf drei aktuelle WEB-Angebote der Aussteigerprogramme hingewiesen.

www.spurwechsel.nrw.de
www.api.nrw.de
www.left.nrw.de

Das AAT wird in diesen Aussteigerprogrammen als ergänzende Maßnahme zunehmend angeboten. Damit wird eine Bedarfslücke geschlossen. Zahlreiche Trainerinnen und Trainer haben die berufsbegleitende Ausbildung „Einzel-Anti-Aggressivitäts-Training“ beim IKD-GbR bereits absolviert.

Verfassungsschutzbericht NRW 2023

An der Mont Cenis Gesamtschule in Herne-Sodingen fand am 23. Febr. 2024 die Zertifikatsüberreichung für 24 zukünftige Coolness-Trainer/innen (CT®) statt. In einer feierlichen Stunde, eingerahmt von guter Musik durch die Musikgruppe der Schule (im Hintergrund des Bildes, auf der Bühne) und einem wunderbaren Imbiss durch SchülerInnen der eigenen Hauswirtschaft gelang eine angemessene Würdigung der Leistungen.
Nach 10 Seminartagen zum Teil auch an Samstagen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verdienterweise die Urkunde.
18 Lehrkräfte und 6 pädagogische Fachkräfte des Jugendzentrums „Die Wache“ brachten sich engagiert zum normalen Dienst zusätzlich ein.
Es gibt nur wenige Beispiele in Schulen in Deutschland, in der 18 TrainerInnen aktiv sind. Das kooperierende Jugendhaus bringt sich mit 6 Kräften ein.
Ebenso ein Novum: die gesamte Qualifizierung wurde durch den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Herne finanziell gestemmt.
Die Fachdezernentin und Stadträtin Frau Jordan hat sich für das Vorhaben stark gemacht.
Wir gratulieren herzlichst den Absolventen – innen in Herne.