Preisverleihung im IKD

Michael Strelow, AAT-Trainer und Ausbilder erhielt für seine langjährigen Verdienste in der Gewaltprävention den IKD-Praxispreis „Konfrontative Pädagogik“

Die Verleihung erfolgte am 02. Aug. 2019 anlässlich des IKD-Ausbildertreffens im East-Hotel in Hamburg durch die IKD-Inhaber Dr. Jens Weidner und Reiner Gall.

v. l. n. r. Dr. Jens Weidner, Michael Strelow, Reiner Gall

Im Rahmen einer Inhouse-Qualifizierung in der Johannesburg GmbH, Surwold – Emsland, (stationäre Jugendhilfe)haben 20 pädagogische Fachkräfte die Prüfung zum/zur AAT/CT-Trainer/in erfolgreich abgelegt.

Die Ausbilder Torsten Schumacher und Reiner Gall waren mit den Leistungen sehr zufrieden.

Das IKD heißt die neuen Trainerinnen und Trainer herzlich willkommen.

„Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön“, besonders wenn alle TeilnehmerInnen der AAT/CT-Ausbildung Hamburg, 15 an der Zahl, am 14. Juni 2019, erfolgreich die Prüfung abgelegt haben. Der Erfolg wurde auf einer Bootstour im Hamburger Hafen zünftig begossen.

Es gratulieren die Ausbilder und die Inhaber des IKD.

Am 24./25. Mai 2019 beendeten 17 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die berufsbegleitende Ausbildung „Anti-Aggressivität/Coolness-Training in Duisburg.
Die Ausbilderin Rita Steffen-enn und der Ausbilder Reiner Gall waren mit den Leistungen der Prüflinge mehr als zufrieden. Durchweg machten gute Präsentationen die Prüfungen leicht. Auch in der mündlichen Prüfung glänzten die Prüflinge mit sehr guten Ergebnissen.

Hervorheben möchten wir die Prüfung von Anne Schmitz, die mittels Flipchart eine gelungene Präsentation zum Coolness-Training lieferte und somit von der üblichen PP-Präsentation abwich.
Die angefügten Fotos von 2 Flipchart-Bögen verdeutlichen dies. Das dritte Foto zeigt die Gruppe wie sie als Team die Übung „Power of Tower“ bewältigt.

Die Trainer/innen bedanken sich bei der Gruppe und wünschen für die Zukunft viel Erfolg.

21./22. Juni – Historisch-ökologische Bildungsstätte Papenburg

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Innerhalb der sozialpädagogischen Arbeit mit herausfordernden Klienten gibt es kaum eine sozialdefinierte Gruppe, die so vielen Belastungen innerhalb ihrer Kindheit standhalten musste, wie straffällig gewordene Jugendliche und junge Erwachsene.

Demnach sind Pädagogen oftmals mit den Folgen von emotionalem oder körperlichem Missbrauch sowie sozialer Stigmatisierung und negativ besetzter Bindungserfahrung konfrontiert.

Basierend auf der Handlungsrichtlinie und den durch Reiner Gall geprägten Satz „Verstehen, aber nicht einverstanden sein“, sowie in Anlehnung an den erfolgreichen Fachtag des Instituts für konfrontative Pädagogik aus dem Jahr 2018, folgt nun eine differenzierte Auseinandersetzung für das traumabasierte Fallverstehen innerhalb der konfrontativen Arbeit.

Der Inhalt des Seminars orientiert sich an den Fortbildungsinhalten der AAT®-/ CT®-Ausbildung und soll durch neue Blickwinkel der Thematik eine passende Ergänzung bieten.

Leitung: Dr. Thomas Südbeck
Referenten: Thomas Freerks, Reiner Gall, Torsten Schumacher
Beginn: Fr., 21.06.2019, 10.00 Uhr
Ende: Sa., 22.06.2019, 17.00 Uhr
Gebühr: 285,00 Euro (einschließlich Unterkunft und Verpflegung)

Die Anmeldung erfolgt in der HÖB_Papenburg

Am Samstag. d. 30 März 2019 beendeten 28 Lehrerinnen und Lehrer erfolgreich die berufsbegleitende Qualifizierung zum/zur Coolness-Trainer/in( CT®).
Initiiert wurde die Fortbildung durch eine Anregung des Schulleiters der Albert-Einstein-Schule, Frechen.
Schnell zeigten sich Lehrkräfte weiterer Schulen aus der Region interessiert.
Mit dabei waren:

  • die Albert-Einstein-Schule, Frechen,
  • die Martin-Köllen-Förderschule, Köln
  • die Förderschule Soldinerstraße, Köln und
  • die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Leverkusen

Hanjost Völker ist Anti-Aggessivitätstrainer in der JVA Attendorn. Der Diplom-Sozialpädagoge vom katholischen Sozialdienst in Olpe arbeitet mit den Schwerkriminellen an ihrer Agressionsvermeidung, damit sie nach der Haft nicht rückfällig werden. Der Leiter der JVA Ulf Borrmann sieht darin einen wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Resozialisierung.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-suedwestfalen/video-anti-aggressivitaetstrainer-in-attendorn-100.html

Lesen Sie auch den begleitenden Zeitungsartikel:
Hanjost Völker: ein AAT-Trainer berichtet über seine Erfahrungen im Umgang mit inhaftierten Gewalttätern.

Am Samstag, d. 26. Jan. 2019 absolvierten in Steinfurt 22 Beschäftigte der Ev. Jugendhilfe Münsterland die Prüfung zum/zur Anti-Aggessivitäts-Trainer/in.
Die Ausbilder Carsten Osterkamp und Kay Albring haben in der 1-jährigen Qualifizierung ausgezeichnete Arbeit geleistet.
Die Prüfungsergebnisse waren in der Theorie, in der Präsentation und in der mündlichen Prüfung hervorragend.

Die Ev. Jugendhilfe Münsterland qualifizierte mit der diesjährigen Gruppe bereits 80 AAT/CT-Trainer/innen. Dies ist auf jeden Fall ein Novum. Die Ev. Jugendhilfe Münsterland, Steinfurt, als Epi-Zentrum für AAT/CT im westdeutschen Raum.

Wir gratulieren den neuen Kolleginnen und Kollegen.

Neue Forschungsergebnisse zum Coolness Training am Beispiel der Hansestadt Hamburg:
>> PDF herunterladen <<

Fazit des Erhebungszeitraums 2017/2018:
Auch für den Berichtszeitraum 2017/2018 kann das bisherige Fazit dieser Evaluation bestätigt werden. Es zeichnen sich die gleichen Ergebnisse wie in den letzten fünf Berichten und seit Beginn der Evaluation im Jahre 2012 ab.
Cool in School® wird von den Schulen als lösungsorientierte Ressource zielgerichtet eingesetzt, um an dem Verhalten von gewaltauffälligen Schülern im eigenen System zu arbeiten. Die Zielgruppen dieser Evaluation: Schüler, Trainer und Schulleitungen bestätigen nach der Teilnahme der Schüler eine deutliche Verhaltensentwicklung in Richtung friedfertiger Konfliktaustragung und sozialerem Umgang mit anderen. Cool in School® „strahlt“ dabei auch auf die Familien der Schüler aus.
Der Erwerb von Handlungskompetenzen, statt nonverbaler Konfliktlösungen wird dabei von allen Zielgruppen betont. Die Reflektion des eigenen Verhaltens verändert dabei die Einstellung gegenüber den eigenen Gewalttaten. Dies führt zu einer veränderten Haltung gegenüber dem Einsatz von Gewalt und einem gelassenerem Reagieren in Konfliktsituationen, zusätzlich zur Steigerung der Opferempathie.
74 Prozent der Schüler bestätigen nach Durchführung des Cool in School®-Trainings, dass sie „weniger Stress in der Schule haben“. 77 Prozent der Schüler bestätigen dabei zudem, dass es „zuhause besser läuft“.

Unter http://www.hamburg.de/interne-evaluation-cis/ können Sie alle bisherigen Evaluationsberichte ansehen und runterladen.

cool-in-school