Hanjost Völker ist Anti-Aggessivitätstrainer in der JVA Attendorn. Der Diplom-Sozialpädagoge vom katholischen Sozialdienst in Olpe arbeitet mit den Schwerkriminellen an ihrer Agressionsvermeidung, damit sie nach der Haft nicht rückfällig werden. Der Leiter der JVA Ulf Borrmann sieht darin einen wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Resozialisierung.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-suedwestfalen/video-anti-aggressivitaetstrainer-in-attendorn-100.html

Lesen Sie auch den begleitenden Zeitungsartikel:
Hanjost Völker: ein AAT-Trainer berichtet über seine Erfahrungen im Umgang mit inhaftierten Gewalttätern.

Am Samstag, d. 26. Jan. 2019 absolvierten in Steinfurt 22 Beschäftigte der Ev. Jugendhilfe Münsterland die Prüfung zum/zur Anti-Aggessivitäts-Trainer/in.
Die Ausbilder Carsten Osterkamp und Kay Albring haben in der 1-jährigen Qualifizierung ausgezeichnete Arbeit geleistet.
Die Prüfungsergebnisse waren in der Theorie, in der Präsentation und in der mündlichen Prüfung hervorragend.

Die Ev. Jugendhilfe Münsterland qualifizierte mit der diesjährigen Gruppe bereits 80 AAT/CT-Trainer/innen. Dies ist auf jeden Fall ein Novum. Die Ev. Jugendhilfe Münsterland, Steinfurt, als Epi-Zentrum für AAT/CT im westdeutschen Raum.

Wir gratulieren den neuen Kolleginnen und Kollegen.

Neue Forschungsergebnisse zum Coolness Training am Beispiel der Hansestadt Hamburg:
>> PDF herunterladen <<

Fazit des Erhebungszeitraums 2017/2018:
Auch für den Berichtszeitraum 2017/2018 kann das bisherige Fazit dieser Evaluation bestätigt werden. Es zeichnen sich die gleichen Ergebnisse wie in den letzten fünf Berichten und seit Beginn der Evaluation im Jahre 2012 ab.
Cool in School® wird von den Schulen als lösungsorientierte Ressource zielgerichtet eingesetzt, um an dem Verhalten von gewaltauffälligen Schülern im eigenen System zu arbeiten. Die Zielgruppen dieser Evaluation: Schüler, Trainer und Schulleitungen bestätigen nach der Teilnahme der Schüler eine deutliche Verhaltensentwicklung in Richtung friedfertiger Konfliktaustragung und sozialerem Umgang mit anderen. Cool in School® „strahlt“ dabei auch auf die Familien der Schüler aus.
Der Erwerb von Handlungskompetenzen, statt nonverbaler Konfliktlösungen wird dabei von allen Zielgruppen betont. Die Reflektion des eigenen Verhaltens verändert dabei die Einstellung gegenüber den eigenen Gewalttaten. Dies führt zu einer veränderten Haltung gegenüber dem Einsatz von Gewalt und einem gelassenerem Reagieren in Konfliktsituationen, zusätzlich zur Steigerung der Opferempathie.
74 Prozent der Schüler bestätigen nach Durchführung des Cool in School®-Trainings, dass sie „weniger Stress in der Schule haben“. 77 Prozent der Schüler bestätigen dabei zudem, dass es „zuhause besser läuft“.

Unter http://www.hamburg.de/interne-evaluation-cis/ können Sie alle bisherigen Evaluationsberichte ansehen und runterladen.

cool-in-school

Transfertage für AAT und CT-Trainer/innen
21./22. Juni 2019
in Papenburg
Themen und Inhalte, sowie Gastreferenten werden noch bekanntgegeben.
Leitung: Torsten Schumacher und Reiner Gall

2. Papenburger AAT-Fachtage für AAT und CT-Trainer/innen
14. – 16. Mai 2020
schon jetzt vormerken!

Dennis Kley und Holger Berg, beide AAT/CT-Trainer, haben in Nordhorn das Pilotprojekt Spielfairderber inititiert.
Anlass war eine gewalttätige Auseinandersetzung im Jugendfußball bei dem die Schiedsrichter angegriffen wurden.
Dennis Kley, selber im Sportclub NS Sparta 09 aktiv, entwickelte mit Holger Berg das Projekt. Auch zukünftig wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kreis- und Landesportbund im Landkreis und in der Stadt Nordhorn durchgeführt.

Im Pilotprojekt wurden sie vor Ort von David Eckert, Ausbilder beim IKD unterstützt.

Wir beglückwünschen die Initiatoren zu ihrem Engagement

IKD-GbR, Hamburg

Jens-Weidner-Optimismus
https://www.mdr.de/kultur/best-of-optimist-als-karrierebeschleuniger-100.html

Für Optimisten ist das Glas bekanntlich halb voll und nicht halb leer. Aber sind deswegen alle Optimisten gleich? Erziehungswissenschaftler Jens Weidner hat ein Buch über die positive Einstellung geschrieben. Im Gespräch mit MDR KULTUR hat er erklärt, wie Optimismus das Leben verbessern kann, welche fünf Typen es gibt und welchen er für besonders erfolgsversprechend hält.

Neue Forschungsergebnisse zum Coolness Training am Beispiel der Hansestadt Hamburg:
>> PDF herunterladen <<

Fazit des Erhebungszeitraums 2016/2017:
Auch für den Berichtszeitraum 2016/2017 kann das bisherige Fazit dieser Evaluation wiederholt werden. Es zeichnen sich die gleichen Ergebnisse wie in den letzten vier Berichten und seit Beginn der Evaluation im Jahre 2012 ab.
Cool in School® wird von den Schulen als lösungsorientierte Ressource zielgerichtet eingesetzt, um mit gewaltauffälligen Schülern im eigenen System zu arbeiten.
Die Zielgruppen dieser Evaluation: Schüler, Trainer und Schulleitungen bestätigen nach der Teilnahme der Schüler eine deutliche Verhaltensentwicklung in Richtung friedfertiger Konfliktaustragung und sozialerem Umgang. Cool in School® „strahlt“ dabei auch auf die Familien der Schüler aus.
Zu Beginn des Cool in School®-Trainings bestätigen 21 Prozent der Teilnehmenden, dass es für sie in Ordnung ist, wenn sich der Stärkere mit Gewalt durchsetzt. Nach Beendigung der Trainings bestätigen nur noch 10 Prozent diese Aussage (siehe Abbildung 3, Seite 5).
87 Prozent der Schüler bestätigen in diesem Berichtszeitraum, dass sie während des Cool in School®-Trainings Handlungsalternativen zum Schlagen gelernt haben. Die Aussage wird von 100 Prozent der Schulleitungen und 60 Prozent der Trainer bestätigt (siehe Abbildung 4, Seite 6).
87 Prozent der Schüler ist es nicht mehr egal, wenn sie andere absichtlich verletzen und die Trainer schätzen zu 86 Prozent die Entwicklung von Empathie für Geschädigte ein. 83 Prozent der Schulleitungen bestätigen diese Frage ebenfalls.

Unter http://www.hamburg.de/interne-evaluation-cis/ können Sie alle bisherigen Evaluationsberichte ansehen und runterladen.

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Handbuch-AAT
Christina Ortland, Klaus Röskens:
Handbuch Anti-Aggressivitäts-Training AAT®
Didaktik und Methodik der konfrontativen Pädagogik des Düsseldorfer Anti-Gewalt-Trainings

1. Auflage 2017, © 2017 C. Ortland, K. Röskens
Kt., 264 Seiten, ISBN 978-3-932246-60-9
Preis: 24,90 € inkl. Versandkosten

Zusammenfassung:

Handbuch Anti-Aggressivitäts-Training AAT®. Didaktik und Methodik der konfrontativen Pädagogik des Düsseldorfer Anti-Gewalt-Trainings. Seminarplanung und gruppendynamische Übungen zu Deeskalation, Teambuilding und Gewaltprävention

Bestellung unter: https://www.lehmanns.de/shop/sozialwissenschaften/40218309-9783932246609-handbuch-anti-aggressivitaets-training-aat

Am Donnerstag, den 16. November 2017 erhielt Herr Uwe Bauer aus Duisburg, den 1. Praxispreis „Konfrontative Pädagogik“ des „Deutschen Institutes für konfrontative Pädagogik-IKD“.

Die Auszeichnung erfolgte in Hamburg aus der Hand von Prof. Dr. Jens Weidner, Kriminologe.
Das IKD, Hamburg verfolgt seit vielen Jahren die Entwicklung des Kooperationsprojektes „Duisburg schlägt keiner“ des Jugendamtes Duisburg. Das Vorhaben ist beispielhaft für eine erfolgreiche „Gewaltprävention“ im Arbeitsfeld von Jugendhilfe und Schule.

Als Initiator und Motor hat sich Herr Bauer immer wieder fachlich, qualifiziert und engagiert eingebracht. Fachkräfte in der Jugendhilfe und Schule, vor allem aber Kinder und Jugendliche profitieren seit vielen Jahren von den Inhalten des Projektes.

Das IKD hat die erfolgreiche Arbeit zum Anlass genommen, Herrn Bauer mit dem Praxispreis „Konfrontative Pädagogik“ auszuzeichnen und zu ehren.

IKD-Praxispreis-Uwe-Bauer

Prof. Dr. Jens Weidner (IKD) und Preisträger Uwe Bauer