21./22. Juni – Historisch-ökologische Bildungsstätte Papenburg

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Innerhalb der sozialpädagogischen Arbeit mit herausfordernden Klienten gibt es kaum eine sozialdefinierte Gruppe, die so vielen Belastungen innerhalb ihrer Kindheit standhalten musste, wie straffällig gewordene Jugendliche und junge Erwachsene.

Demnach sind Pädagogen oftmals mit den Folgen von emotionalem oder körperlichem Missbrauch sowie sozialer Stigmatisierung und negativ besetzter Bindungserfahrung konfrontiert.

Basierend auf der Handlungsrichtlinie und den durch Reiner Gall geprägten Satz „Verstehen, aber nicht einverstanden sein“, sowie in Anlehnung an den erfolgreichen Fachtag des Instituts für konfrontative Pädagogik aus dem Jahr 2018, folgt nun eine differenzierte Auseinandersetzung für das traumabasierte Fallverstehen innerhalb der konfrontativen Arbeit.

Der Inhalt des Seminars orientiert sich an den Fortbildungsinhalten der AAT®-/ CT®-Ausbildung und soll durch neue Blickwinkel der Thematik eine passende Ergänzung bieten.

Leitung: Dr. Thomas Südbeck
Referenten: Thomas Freerks, Reiner Gall, Torsten Schumacher
Beginn: Fr., 21.06.2019, 10.00 Uhr
Ende: Sa., 22.06.2019, 17.00 Uhr
Gebühr: 285,00 Euro (einschließlich Unterkunft und Verpflegung)

Die Anmeldung erfolgt in der HÖB_Papenburg

Am Samstag. d. 30 März 2019 beendeten 28 Lehrerinnen und Lehrer erfolgreich die berufsbegleitende Qualifizierung zum/zur Coolness-Trainer/in( CT®).
Initiiert wurde die Fortbildung durch eine Anregung des Schulleiters der Albert-Einstein-Schule, Frechen.
Schnell zeigten sich Lehrkräfte weiterer Schulen aus der Region interessiert.
Mit dabei waren:

  • die Albert-Einstein-Schule, Frechen,
  • die Martin-Köllen-Förderschule, Köln
  • die Förderschule Soldinerstraße, Köln und
  • die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Leverkusen

Hanjost Völker ist Anti-Aggessivitätstrainer in der JVA Attendorn. Der Diplom-Sozialpädagoge vom katholischen Sozialdienst in Olpe arbeitet mit den Schwerkriminellen an ihrer Agressionsvermeidung, damit sie nach der Haft nicht rückfällig werden. Der Leiter der JVA Ulf Borrmann sieht darin einen wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Resozialisierung.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-suedwestfalen/video-anti-aggressivitaetstrainer-in-attendorn-100.html

Lesen Sie auch den begleitenden Zeitungsartikel:
Hanjost Völker: ein AAT-Trainer berichtet über seine Erfahrungen im Umgang mit inhaftierten Gewalttätern.

Am Samstag, d. 26. Jan. 2019 absolvierten in Steinfurt 22 Beschäftigte der Ev. Jugendhilfe Münsterland die Prüfung zum/zur Anti-Aggessivitäts-Trainer/in.
Die Ausbilder Carsten Osterkamp und Kay Albring haben in der 1-jährigen Qualifizierung ausgezeichnete Arbeit geleistet.
Die Prüfungsergebnisse waren in der Theorie, in der Präsentation und in der mündlichen Prüfung hervorragend.

Die Ev. Jugendhilfe Münsterland qualifizierte mit der diesjährigen Gruppe bereits 80 AAT/CT-Trainer/innen. Dies ist auf jeden Fall ein Novum. Die Ev. Jugendhilfe Münsterland, Steinfurt, als Epi-Zentrum für AAT/CT im westdeutschen Raum.

Wir gratulieren den neuen Kolleginnen und Kollegen.

Neue Forschungsergebnisse zum Coolness Training am Beispiel der Hansestadt Hamburg:
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Fazit des Erhebungszeitraums 2017/2018:
Auch für den Berichtszeitraum 2017/2018 kann das bisherige Fazit dieser Evaluation bestätigt werden. Es zeichnen sich die gleichen Ergebnisse wie in den letzten fünf Berichten und seit Beginn der Evaluation im Jahre 2012 ab.
Cool in School® wird von den Schulen als lösungsorientierte Ressource zielgerichtet eingesetzt, um an dem Verhalten von gewaltauffälligen Schülern im eigenen System zu arbeiten. Die Zielgruppen dieser Evaluation: Schüler, Trainer und Schulleitungen bestätigen nach der Teilnahme der Schüler eine deutliche Verhaltensentwicklung in Richtung friedfertiger Konfliktaustragung und sozialerem Umgang mit anderen. Cool in School® „strahlt“ dabei auch auf die Familien der Schüler aus.
Der Erwerb von Handlungskompetenzen, statt nonverbaler Konfliktlösungen wird dabei von allen Zielgruppen betont. Die Reflektion des eigenen Verhaltens verändert dabei die Einstellung gegenüber den eigenen Gewalttaten. Dies führt zu einer veränderten Haltung gegenüber dem Einsatz von Gewalt und einem gelassenerem Reagieren in Konfliktsituationen, zusätzlich zur Steigerung der Opferempathie.
74 Prozent der Schüler bestätigen nach Durchführung des Cool in School®-Trainings, dass sie „weniger Stress in der Schule haben“. 77 Prozent der Schüler bestätigen dabei zudem, dass es „zuhause besser läuft“.

Unter http://www.hamburg.de/interne-evaluation-cis/ können Sie alle bisherigen Evaluationsberichte ansehen und runterladen.

cool-in-school

Transfertage für AAT und CT-Trainer/innen
21./22. Juni 2019
in Papenburg
Themen und Inhalte, sowie Gastreferenten werden noch bekanntgegeben.
Leitung: Torsten Schumacher und Reiner Gall

2. Papenburger AAT-Fachtage für AAT und CT-Trainer/innen
14. – 16. Mai 2020
schon jetzt vormerken!

Dennis Kley und Holger Berg, beide AAT/CT-Trainer, haben in Nordhorn das Pilotprojekt Spielfairderber inititiert.
Anlass war eine gewalttätige Auseinandersetzung im Jugendfußball bei dem die Schiedsrichter angegriffen wurden.
Dennis Kley, selber im Sportclub NS Sparta 09 aktiv, entwickelte mit Holger Berg das Projekt. Auch zukünftig wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kreis- und Landesportbund im Landkreis und in der Stadt Nordhorn durchgeführt.

Im Pilotprojekt wurden sie vor Ort von David Eckert, Ausbilder beim IKD unterstützt.

Wir beglückwünschen die Initiatoren zu ihrem Engagement

IKD-GbR, Hamburg

Jens-Weidner-Optimismus
https://www.mdr.de/kultur/best-of-optimist-als-karrierebeschleuniger-100.html

Für Optimisten ist das Glas bekanntlich halb voll und nicht halb leer. Aber sind deswegen alle Optimisten gleich? Erziehungswissenschaftler Jens Weidner hat ein Buch über die positive Einstellung geschrieben. Im Gespräch mit MDR KULTUR hat er erklärt, wie Optimismus das Leben verbessern kann, welche fünf Typen es gibt und welchen er für besonders erfolgsversprechend hält.

Neue Forschungsergebnisse zum Coolness Training am Beispiel der Hansestadt Hamburg:
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Fazit des Erhebungszeitraums 2016/2017:
Auch für den Berichtszeitraum 2016/2017 kann das bisherige Fazit dieser Evaluation wiederholt werden. Es zeichnen sich die gleichen Ergebnisse wie in den letzten vier Berichten und seit Beginn der Evaluation im Jahre 2012 ab.
Cool in School® wird von den Schulen als lösungsorientierte Ressource zielgerichtet eingesetzt, um mit gewaltauffälligen Schülern im eigenen System zu arbeiten.
Die Zielgruppen dieser Evaluation: Schüler, Trainer und Schulleitungen bestätigen nach der Teilnahme der Schüler eine deutliche Verhaltensentwicklung in Richtung friedfertiger Konfliktaustragung und sozialerem Umgang. Cool in School® „strahlt“ dabei auch auf die Familien der Schüler aus.
Zu Beginn des Cool in School®-Trainings bestätigen 21 Prozent der Teilnehmenden, dass es für sie in Ordnung ist, wenn sich der Stärkere mit Gewalt durchsetzt. Nach Beendigung der Trainings bestätigen nur noch 10 Prozent diese Aussage (siehe Abbildung 3, Seite 5).
87 Prozent der Schüler bestätigen in diesem Berichtszeitraum, dass sie während des Cool in School®-Trainings Handlungsalternativen zum Schlagen gelernt haben. Die Aussage wird von 100 Prozent der Schulleitungen und 60 Prozent der Trainer bestätigt (siehe Abbildung 4, Seite 6).
87 Prozent der Schüler ist es nicht mehr egal, wenn sie andere absichtlich verletzen und die Trainer schätzen zu 86 Prozent die Entwicklung von Empathie für Geschädigte ein. 83 Prozent der Schulleitungen bestätigen diese Frage ebenfalls.

Unter http://www.hamburg.de/interne-evaluation-cis/ können Sie alle bisherigen Evaluationsberichte ansehen und runterladen.

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