Einführungsseminar Bovenden

Verstehen – aber nicht einverstanden sein!

Eine Einführung in Konfrontative Pädagogik in

Bovenden-Eddigehausen

eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem IKD-GbR, Hamburg
und der Mariaspring-Ländliche Heimvolkshochschule e. V., Bovenden

Referenten: Torsten Schumacher & Reiner Gall

Veranstaltungsort Kosten Termin
Mariaspring-Ländliche Heimvolkshochschule e. V.
Rauschenwasser 78
37120 Bovenden-Eddigehausen
290,00 Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung 05./06. März 2021

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Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit herausfordernden und grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen hat sich zu einem Dauerthema mit spezifischen Belastungsproben entwickelt. Überforderung der pädagogischen Fachkräfte ist hierbei keine Seltenheit.
Wie können Pädagoginnen und Pädagogen auf Grenzüberschreitungen, Provokationen und Aggressivität reagieren? Was ist zu tun, wenn andere Methoden der Konfliktlösung an Grenzen stoßen und junge Menschen z.B. eine Mediation verweigern? In diesen Fällen hat sich die „Konfrontative Pädagogik“ als hilfreich erwiesen, die den Menschen akzeptiert, aber sein abweichendes oder vielleicht sogar kriminelles Verhalten nicht toleriert.

Der Workshop stellt erfolgreich erprobte Konzepte und Methoden vor, die helfen, gewaltaffine Situationen zu verhindern oder zu deeskalieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops beschäftigen sich mit der Haltung und mit Methoden einer fürsorglichen Hierarchie. Diese Konfrontation ist beziehungsstiftend und bietet Gegenerfahrungen an. Sie stellen das Interesse an der Weiterentwicklung des Kindes, der anderen Kinder sowie der Gemeinschaft in den Vordergrund.
Es werden verschiedene Methoden aus der „Konfrontativen Pädagogik“ und dem „Coolness-Training (CT®️) zu einem pädagogisch herausfordernden Arbeitsstil gebündelt.
Das Workshop berücksichtigt neben der persönlichen Kompetenzerweiterung im Sinne einer grundsätzlichen Haltung auch Fragen der Organisationsentwicklung. Es geht um abgestimmte Regeln, Rituale und entgegenkommende Verhältnisse. Diese tragen in der Einrichtung zur Minderung aggressiver Verhaltensweisen bei.
Wir laden Sie herzlich zu diesem Workshop ein: Boris Brokmeier – Torsten Schumacher – Reiner Gall

Zielsetzung

  • Mehr Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit gewaltbereiten und gewalttätigen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben.
  • Bei Regelverletzungen durch Grenzziehung und fürsorgliche Konfrontation erfolgreich handeln.
  • Regeln der konstruktiven Kooperation und des respektvollen Zusammenlebens dauerhaft absichern.

Themenschwerpunkte

  • Konzeption und Grundsätze der Konfrontativen Pädagogik
  • Methoden und Übungen aus dem Coolness- Training
  • Kennenlernen, Erleben und Reflektieren von Trainingsbausteinen
  • Haltung der pädagogischen Fachkräfte als Lernprozessbegleiter
  • Konfrontative Gesprächsführung
  • Umsetzung im Schul- und Jugendhilfealltag

Training von Methoden und Techniken

  • Interaktions- und theaterpädagogische Übungen
  • Visualisierungstechniken zu Meinungen, Einstellungen und Gefühlen
  • Team-/Kooperationsübungen
  • Methoden der Grenzziehung im Alltag zur Normverdeutlichung
  • Training von Impact-Techniken und Metaphern
  • Übungen zum „Kommunikativen Status“ im Kontext Schule und Jugendhilfe

Zielgruppe

Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter aller Schulformen, sowie an pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit, Jugendhilfe und Jugend-Strafvollzug.

Teilnehmerzahl

Die Teilnehmerzahl ist auf max. 25 Personen begrenzt.

Zeitlicher Rahmen

Die Veranstaltung ist als Informationsseminar konzipiert. Eine weiterführende berufsbegleitende Qualifizierung zum/zur Anti-Aggressivitäts/Coolness-Trainer/in (AAT/CT®️) ist für 2021 geplant: AAT-Termine Bovenden